Wie viele Etats kann eine Person strategisch betreuen?
24 Etats in einem Jahr können weniger belasten als vier gleichzeitig aktive. Eine Etats-pro-Person-Quote erklärt wenig, solange der Arbeitsrhythmus fehlt.
Gleichzeitigkeit zählt
Positionierung am Morgen, Pitch-Review vor dem Mittag, Briefänderung am Nachmittag. Am nächsten Tag muss der erste Gedanke neu aufgebaut werden.
Jeder Termin kann in den Kalender passen. Die Tiefe leidet trotzdem. Ein unbekannter Pitch kann mehr verlangen als ein vertrauter Retainer.
Quelle: IPA und ISBA: The Good Pitch.
Überlastete Menschen liefern weiter
Gute Teams gleichen viel aus: längere Tage, spätere Vorbereitung, weniger Exploration, mehr Wiederverwendung.
Zuerst verschwinden Tiefe und Eigeninitiative. Die Freitagsdeadline hält noch. Die vorgelagerte Kundenfrage bleibt liegen. Prüfe auch vermeidbare Arbeitslast.
Zeit ist leichter messbar als Qualität
Wie oft wird ein Brief neu geschrieben? Wie oft öffnet sich die Strategie nach dem Kreativstart? Wie viel späte Rettung ist nötig?
Zusammen zeigen diese Beobachtungen mehr als die Anzahl zugeteilter Logos. Erfasse erfahrene Eingriffe, die sonst aus der Planung verschwinden.
Nicht das überlebbare Maximum planen
Das Ziel ist ausreichend Aufmerksamkeit für gute Arbeit. Vier stabile Etats können gut betreubar sein. Zwei Pitches und eine Krise können dieselbe Person überlasten.
Plane aktive Entscheidungen statt Logos. Prüfe Mirel auch daran, ob die Betreuung verlässlicher wird.
