Die 25-Personen-Falle
Irgendwo um 25 Menschen entdecken manche Agenturen ihre Strategieabteilung. Eingestellt haben sie sie nie.
Die Zahl ist kein gemessener Schwellenwert. Das Muster kann bei 18 oder 35 auftreten: Informelle Strategie wächst nicht mehr mit.
Strategie war schon da
Am Anfang stellen Gründungsteam, Account und Kreation gemeinsam Fragen, verstehen den Kunden und treffen strategische Entscheidungen.
Das funktioniert oft gut. Es ist trotzdem Strategiearbeit, auch ohne entsprechende Stellenbezeichnung.
Der Erfolg schafft den nächsten Engpass
Größere Kunden, anspruchsvollere Pitches und mehr parallele Arbeit verlangen mehr systematische Vorarbeit. Die bisherigen Köpfe können sie nicht mehr nebenbei leisten.
Freelancer können entlasten. Ohne bleibende Prozesse und Wissen wird aber vor allem Kapazität gemietet.
Das ist die Falle
Die Agentur ist groß genug, um den Bedarf zu spüren. Die strategische Infrastruktur ist noch dieselbe wie zu Beginn.
Prometheans Agenturerhebung belegt keinen universellen Bruch bei 25 Personen. Der Titel benennt ein Organisationsmuster, das du prüfen solltest.
Quelle: Promethean: Agenturstudie 2026.
Vor der Abteilung die Grundlagen schaffen
Welche Strategiearbeit passiert bereits? Wer entscheidet, nach welchen Kriterien und mit welchem Kundenwissen? Was wird bei jeder Aufgabe neu aufgebaut?
Mach den Prozess sichtbar und Wissen verfügbar. Für Mirel beginnt die Prüfung bei der Arbeit, die heute zwischen Gründungsteam, Account und Kreation liegt.
