Agenturen machen mit KI denselben Fehler wie mit Digital.

Bei Digital haben viele Agenturen auf neue Technologie zuerst mit Spezialteams reagiert. Bei KI droht derselbe Reflex.

Die schwierigere Frage lautet: Wofür wird die Agentur bezahlt, wenn Auftraggeber mehr selbst erledigen können?

Auftraggeber holen Arbeit ins Haus

Im nicht repräsentativen GWA KI-Whitepaper 2026 sagten 80 Prozent von 170 Unternehmensverantwortlichen, dass sie mit KI mehr Marketingleistungen intern erbringen wollen.

Absicht ist noch keine umgesetzte Budgetentscheidung. Die Richtung verdient trotzdem Aufmerksamkeit. Auch generisch wirkende Strategieunterlagen sind davor nicht geschützt.

Quelle: GWA KI-Whitepaper 2026 (Seite 30).

Weniger Stunden garantieren keine bessere Marge

Solange das Honorar gleich bleibt, kann schnellere Arbeit die Marge verbessern. Wenn weniger Aufwand erwartet wird, gerät dieselbe Stundenlogik unter Druck.

Das passende Preismodell hängt vom Auftrag ab. Dauerhafte Produktivität braucht einen Plan dafür, was die Agentur wertvoll macht.

KI ist mehr als eine neue Abteilung

Spezialwissen ist nötig. Zugleich ändern sich Arbeitsteilung, Leistung, Freigaben und Geschäftsmodell.

Ein KI-Team kann diese Entscheidungen nicht für die ganze Agentur treffen. Die Führung muss sie mit der Praxis verbinden.

Hinter Effizienz steckt eine Qualitätsfrage

Die Agentur kann genau die Produktion optimieren, die der Kunde künftig selbst abdeckt.

Investiere deshalb auch in Problemverständnis, Urteil und bessere Arbeit. Ein Technikeinkauf deckt nur einen Teil davon ab.

Kleinere Agenturen. Andere Rechnung.

Weniger benötigte Produktionszeit kann Teams verändern. Sie macht nicht jede Agentur automatisch kleiner oder profitabler.

Bei Mirel lautet die wirtschaftliche Frage: Was passiert mit der gewonnenen Kapazität, und woran erkennt der Kunde den Wert?

So denkt Mirel

So arbeitet Mirel.

So funktioniert Mirel